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Die Astrologie ist ein Hilfsmittel, um ohne große Umwege zu den Fragen und Problemen vorzustoßen, die wesentlich sind. Dabei vermeide ich, meinen Gast mit astrologischem Kauderwelsch zu verwirren und Scheinaussagen zu machen – etwa in dem Stil: „Das ist so, weil der Mond im Skorpion steht... der Merkur hat einen negativen Aspekt...".

Man sollte wissen, daß es nicht „die" Astrologie gibt. Aus der unauslotbaren Tradition ergeben sich sehr unterschiedliche Schulen und Denkweisen. Letztlich kommt es aber auf den Astrologen an, auf seinen geistigen Horizont und auf sein Verstehen der inneren Ordnung.

Die Beratungssituation ist die eines offenen Gesprächs. Die Begegnung im Gespräch sollte nicht auf ein bestimmtes Ergebnis ausgerichtet sein, sondern die Möglichkeit bieten, ein neues und gemeinsames Erkennen entstehen zu lassen.

Offenheit heißt hier auch, die Möglichkeit des Scheiterns mit einzubeziehen. Auch Momente der Sprachlosigkeit oder des Unverständnisses können sehr fruchtbar sein. Oft ist es viel wichtiger zu einer klaren Frage zu kommen, als eine allzu schnelle Antwort parat zu haben. Rezepte und stereotype Ratschläge, die in der Astrologie (in Zeitschriften und im Fernsehen) leider allzu häufig zu finden sind, lehne ich selbst ab. Der Geist ist ständig in Bewegung, und nur wer selber in seinem Bewußtsein beweglich bleibt, kann auf der Höhe der Zeit diesem Geist begegnen.

Zudem ist Astrologie keine Wahrsagerei. Was durch sie sichtbar wird, ist die inhaltliche Ordnung, die zeitliche Struktur der Persönlichkeit – nicht aber das konkrete Ereignis. Seriös können also Aussagen zu inhaltilichen Situationen sein, nicht zu faktischen Ereignissen. Denn wie eine inhaltliche Disposition sich konkret ereignet ist abhängig von der Reife der betroffenen Person.

Die Reife der Persönlichkeit ist im Horoskop nicht erkennbar!